Bahnlärmdemo in Neuwied am 11.März 2014 um 19.00 Uhr

Pressemitteilung

Die Landtagsabgeordnete Elisabeth Bröskamp, selbst fast 20 Jahre direkt an der Bahnstrecke wohnhaft in Ariendorf/ Bad Hönningen, ruft zur regen Teilnahme an der Bahnlärmdemo am 11. März 2014 ab 19.00 Uhr in Neuwied auf.

„Die `Dienstags-Demo` an jedem 2. Dienstag im Monat am Bahnhof Neuwied wird auch in diesem Jahr weitergeführt. Ich freue mich wiederum daran teilzunehmen, und mit den anderen Demonstranten meinen Unmut in Richtung Bund und EU-Kommission wegen Untätigkeit kundzutun. Versprochen wird vieles, eine spürbare Entlastung der lärmgeplagten Anwohner am Mittelrhein ist aber nicht in Sicht,“ so die Landtagsabgeordnete.

Zu Recht werfen die Interessengruppen gegen Bahnlärm (z.B. die IG Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen e.V. Bad Hönningen aber auch alle anderen Bahnlärmgruppierungen rechts- und linksrheinisch) den Verantwortlichen bei der DB AG Verschleppung vor!

Seit Jahrzehnten ist das Thema den Verantwortlichen und der Politik hinreichend bekannt, getan wird aber nichts!

„Eine wirkliche Entlastung aller Anwohner würde nur der Bau eines Tunnels schaffen können,“ so Elisabeth Bröskamp, „ ich selbst hatte 2004 in der Schweiz die Möglichkeit den Bau des Lötschberg-Basis-Tunnels zu besichtigen. Die Schweizer sind den Verkehrsinfarkt als Transitland schon früh leid gewesen und haben entsprechende Beschlüsse gefasst und umgesetzt. Wenn man die Belastungen der Anwohner im Mittelrheintal ernst nimmt, gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit. Auch der Austausch der alten Güterzüge oder der Austausch neuer Bremsen würde nicht die dauerhafte Entlastung bringen, wie es eine Tunnellösung schaffen könnte.“

Ein neues Bahnlärm-Gutachten (im Auftrag des Mainzer Umweltministeriums) macht deutlich, dass als Sofortmaßnahme nächtliche Geschwindigkeits- oder Durchfahrtsbeschränkungen für laute Güterzüge im Mittelrheintal sowohl mit europäischen als auch mit dem deutschen Recht vereinbar seien. Europarecht stelle hier kein Hindernis dar, der Bund stehe in der Verantwortung und könne handeln. Die Landesregierung fordert aus diesem Grund kurzfristig nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen im Bereich von Ortslagen auf höchstens 70 Stundenkilometer und mittelfristig nächtliche Durchfahrtsverbote für laute Güterzüge.

„Der Bund und auch die EU-Kommission sind hier gefordert, endlich im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu handeln. Bahnlärm macht krank, zerstört unsere Heimat, schadet dem Tourismus, lässt Eigentum wertlos werden, vernichtet Arbeitsplätze vor Ort, zerstört unsere Umwelt, Natur und Heimat,“ so Elisabeth Bröskamp abschließend.

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